Ich arbeite zur Zeit an einem kleinen ASP.net Projekt. Für das globale Exception-Logging bin ich dank meines Kollegen Tobi über Elmah gestolpert. Über Elmah besteht die Möglichkeit sämtliche unbehandelten Exceptions zu speichern. Unterstützt werden derzeit folgende Weg:

- Microsoft SQL Server
- Oracle
- SQLite
- Microsoft Access
- VistaDB
- XML-Dateien
- im Speicher

    Weiterhin besteht die Möglichkeit sich Emails schicken zu lassen. Elmah bringt gleich eine webbasierte Übersicht mit, so dass man sich sehr einfach einen Überblick über aufgetretene Exceptions machen kann.

    Um Elmah einem Projekt hinzuzufügen, muss kein Sourcecode neu kompliliert werden. Es müssen nur ein paar Anpassungen an der Webconfig vorgenommen werden.

    Hier eine ganz einfach Webconfig ohne Mailversandt:

     
    <?xml version="1.0"?>
    <configuration>
      <configSections>
        <sectionGroup name="elmah">
          <section name="security" requirePermission="false" type="Elmah.SecuritySectionHandler, Elmah"/>
          <section name="errorLog" requirePermission="false" type="Elmah.ErrorLogSectionHandler, Elmah"/>
        </sectionGroup>
      </configSections>
      <elmah>
        <errorLog type="Elmah.SQLiteErrorLog, Elmah" connectionStringName="ELMAH.SQLite" />
      </elmah>
      <connectionStrings>
        <add name="ELMAH.SQLite" connectionString="Data Source=|DataDirectory|errors.s3db"/>
      </connectionStrings>
      <system.web>
        <compilation debug="true" defaultLanguage="C#" />
        <httpModules>
          <add name="ErrorLog" type="Elmah.ErrorLogModule, Elmah"/>
          <add name="ErrorFilter" type="Elmah.ErrorFilterModule, Elmah"/>
        </httpModules>
        <httpHandlers>
          <add verb="POST,GET,HEAD" path="elmah.axd" type="Elmah.ErrorLogPageFactory, Elmah"/>
        </httpHandlers>
        <trace enabled="true" requestLimit="10" pageOutput="false" traceMode="SortByTime" localOnly="true"/>
        <globalization requestEncoding="utf-8" responseEncoding="utf-8" culture="en-US"/>
        <trust level="Full"/>
      </system.web>
    </configuration>

    Über den Aufruf von “elmah.axd” erhält man die Webseite mit allen gespeicherten Exceptions.

    Wer also ein kleines, leichtes Framework fürs Exceptionhandling sucht, dem sei Elmah empfohlen.

    Gestern Abend habe ich mich mal wieder ein wenig mit Fluent NHibernate beschäftigt. Mein Ziel war es, eine Objektstruktur, die aus einer Basisklasse und zwei abgeleiteten Klassen besteht mittels Fluent NHibernate zu speichern.

    Nach einigem Fehlversuchen bin ich dann zu folgendem Ergebnis gekommen:

    public class KontaktMap : ClassMap<Kontakt>
        {
            public KontaktMap()
            {
                Id(x => x.KontaktId)
                    .GeneratedBy
                    .GuidComb()
                    .WithUnsavedValue("00000000-0000-0000-0000-000000000000");
     
                Map(x => x.KontaktPerson);
     
                JoinedSubClass<Brief>("KontaktId", MapBrief);
                JoinedSubClass<Anruf>("KontaktId", MapAnruf);
            }
     
            private static void MapBrief(JoinedSubClassPart<Brief> part)
            {
                part.Map(x => x.Absender);
                part.Map(x => x.Text);
            }
     
            private static void MapAnruf(JoinedSubClassPart<Anruf> part)
            {
                part.Map(x => x.Telefonnummer);
                part.Map(x => x.Bemerkung);
            }  
        }

    Hier das vollständige Beispiel: Download

    Habt ihr Euch auch schon einmal darüber geärgert, wieder diese unschönen XML-Dateien für das Mapping von NHibernate schreiben zu müssen? Seit kurzem gibt es gegen diese Unschönheit eine Lösung. Fluent NHibernate bietet Euch die Möglichkeit Eure Mappings “strongly typed” zu definieren. Anstatt der hbm.xml-Datei gibt es mit Fluent NHibernate eine Mapping-Klasse.

    Die Klasse Person mit einer Liste von Adressen

        public class Person
        {
            public virtual Guid PersonId { get; set; }
            public virtual string Vorname { get; set; }
            public virtual string Nachname { get; set; }
            public virtual IList<Adresse> Adressen { get; set; }
        }

    kann dann wie folgt gemappt werden.

        public class PersonMap : ClassMap<Person>
        {
            public PersonMap()
            {
                Id(x => x.PersonId)
                    .GeneratedBy
                    .GuidComb()
                    .WithUnsavedValue("00000000-0000-0000-0000-000000000000");
     
                Map(x => x.Vorname).WithLengthOf(50);
                Map(x => x.Nachname).WithLengthOf(50);
     
                HasMany<Adresse>(x => x.Adressen)
                    .Access.AsProperty()
                    .AsBag().WithKeyColumn("PersonId")
                    .Cascade.All();
            }
        }

    Aber welche Vorteile biete die Fluent-Variante?

    1. Die XML-Mapping-Dateien können nicht vom Compiler geprüft werden. Fehlkonfigurationen fallen erst zu Laufzeit auf (Exception)
    2. Mapping-Klassen werden wie alle anderen Klassen vom Compiler geprüft. Fehler fallen zu Entwurfszeit auf.
    3. Beim Umbennen von Feldern in Klassen über die Refactoring-Möglichkeiten von Visual Studio bzw. Erweiterungen werden die Felder in den Mapping-Klassen ebenfalls umbenannt. Bei den XML-Mappings müsste das händisch gemacht werden.
    4. Fluent-Mappings sind deutlich kürzer bzw. deutlich besser lesbar.

    Auch die Konfiguration von NHibernate kann über eine FluentVariante realisiert werden.

        ISessionFactory sessionFactory = Fluently
            .Configure()
            .Database(SQLiteConfiguration.Standard.UsingFile("Beispiel.db"))
            .Mappings(m => m.FluentMappings.AddFromAssemblyOf<Person>())
            .BuildSessionFactory();

    Unter http://fluentnhibernate.org/ kann man sich die aktuelle Version der NHibernate-Erweitung laden und mit der neuen XML-freien Variante von Mappings anfreunden.

    Das komplette Beispiel gibt es hier.

    Unsere Java-Truppe hat uns vor ein paar Tagen ihren Continuous Integretion Server Hudson gezeigt. Wir waren sehr davon angetan, wie einfach dieses System zu bedienen ist. Als sie uns sagten, das Hudson auch .net-Projekte bauen kann, wurden wir hellhörig.
    Kurze Zeit später hatten wir auf einer VM ein Testsystem online, welches für erste Vergleichstest herhalten musste. Der erste Eindruck von der einfachen Bedienung bestätigte sich bei jedem neuen Projekt, das wir im System hinterlegten. Auch das Thema Unit-Test mit NUnit wird durch ein Add-In für Hudson unterstützt. Wer mal etwas tiefer in die Konfiguration von Jobs schauen möchte, kann ja mal hier gucken :-)

    Das einzige, was mir persönlich nicht so gut gefiel, war die Tatsache, das es keine brauchbare Tray-Anwendung zur Darstellung des Status gab. Ich persönlich bin kein großer Freund von Mail-Benachrichtigungen.

    Nach kurzem Durchsuchen der Hudson-Seite wurde ich auf die bereitgestellt API aufmerksam… und ein paar Abende später, war die erste Version meiner Tray-Anwendung fertig.

    HudsonTray-Jobs

    Wer mehr sehen will, kann sich auch auf CodePlex die aktuelle Version oder auch den Source-Code runterladen.

    Mir stellte sich gerade die Frage, wie ich in WPF definieren kann, ob der Cursor mit Tab in ein Control springt oder nicht. Nach etwas längerem Suchen habe ich dann die Lösung gefunden:

    <TextBox KeyboardNavigation.IsTabStop="False" />

    Einfach im Xaml als Attribute hinzufügen.

    Ich arbeitet zur Zeit in der Firma an einem Prototypen für eine neue Softwareversion. Eine Anforderung ist die transparente Darstellung von mehreren Werten in einem Balken-Diagramm. Leider gibt es für Wpf noch keine freien Komponenten, die für meine Aufgabe nutzbar wären.
    Abends kam mir dann die Idee, das Problem selbst zu lösen. Gesagt getan… nach einigen kleinen oder auch großen Kämpfen mit Wpf und Xaml habe ich heute endlich eine in meinen Augen vorzeigbar Version fertiggestellt.

    WpfSimpleChart – Source
    WpfSimpleChart – Demo

    Wer im Netz nach guten Komponenten für Wpf sucht, gibt schnell sehr viel Geld aus. Das es auch anders geht, beweist uns AvalonDock. Von der Docking-Komponente für Wpf ist heute eine neue Version herausgekommen. Diese kann auf Codeplex heruntergeladen werden.
    Neben einigen Bugfixes gibt es nun auch eine Dokumentation. Neben der Komponente gibt es auch noch ein sehr schönes Beispiel, welches einem die wesentlichen Funktionen sehr veranschaulicht.

    Ich kann nur sagen: Danke und weiter so!!!
    AvalonDock

    Und wieder einmal musste ich “recht” lange suchen um eine vermeidlich einfache Problematik zu klären. Diesmal wollte ich per Button die Einträge einer WPF-ListBox aufwärts bzw. abwärts sortieren.
    Hier das Formular:
    ListBoxBinding
    Bei den Items der ListBox handelt es sich um eine ObservableCollection, die ich über die Eigenschaft ItemsSource an die ListBox gebunden habe.
    Im Eventhandler der Buttons habe ich folgenden Code hinterlegt:

    lbxProjects.Items.SortDescriptions.Clear();
    lbxProjects.Items.SortDescriptions.Add(new SortDescription("ProjectName", ListSortDirection.Ascending));
    lbxProjects.Items.SortDescriptions.Add(new SortDescription("Count", ListSortDirection.Ascending));

    bzw.

    lbxProjects.Items.SortDescriptions.Clear();
    lbxProjects.Items.SortDescriptions.Add(new SortDescription("ProjectName", ListSortDirection.Descending));
    lbxProjects.Items.SortDescriptions.Add(new SortDescription("Count", ListSortDirection.Descending));

    Über die Eigenschaft “SortDescriptions” kann man sehr komfortabel festlegen, wie die Liste sortiert werden soll. In meinem Beispiel sortiere ich zuerst nach dem Projektnamen und dann nach der Anzahl, wodurch sich folgendes Bild ergibt:
    ListBoxBinding2

    Hier der Source für Visual Studio 2008: Download

    Bei einem meiner WPF-Projekte ergab sich die Problematik, das ich ein Enum an mehrere RadioButtons binden wollte. Nach recht langer Suche und einigen Versuchen habe ich einen Lösungsweg gefunden, den ich hier an einem kleinen Beispiel zeigen will. Den Source für den ValueConverter habe ich mir nicht ausgedacht. Beim googlen nach der Lösung habe ich durch Zufall diese Seite gefunden und den darauf befindlichen Source verwendet.

    Ausgangspunkt ist einen kleine Klasse und ein Enum

    public enum ProjectStatus 
    {
        InVorbereitung,
        InArbeit,
        Abgeschlossen
    }
     
    public class Project
    {
        public string ProjectName { get; set; }
        public ProjectStatus Status { get; set; }
    }

    …weiterlesen…

    Schon seit längerem belächelte ich das Visual Studio von meinem Kollegen Tobi, das in seinem dunklen Gewand vor sich hinarbeitet. Ich konnte dem aber bisher nicht wirklich etwas abgewinnen… Vor ein paar Tagen habe ich dann auf dem Blog von Oliver Scheer mal wieder etwas zur “Dunklen Seite der Macht” gelesen… und habe mir gesagt OK. Schwarz auf Weiß den ganzen Tag ist schon recht anstrengend für die Augen… vielleicht ist das ja doch ganz nett. Gesagt getan… die dunklen Settings installiert und nach dem ersten Schock einfach mal ein wenig programmiert, um die neuen Farben auf mich wirken zu lassen.
    Nun nach ein paar Tagen muss ich sagen, das ich mit der neuen Farbauswahl vollkommen zufrieden bin. Es ist bei weitem nicht so grell, wie der alte weiße Hintergrund. Ich habe noch an ein paar Farbwerten und Schriftarten gedreht. Zum Beispiel ist der Hintergrund nun nicht mehr schwarz, sondern in einem angenehmen grau.
    Hiermal ein Blick auf mein Visual Studio: 20080301_grey_side.jpg

    Bei Interesse – hier ist die Settingsdatei (einfach in “c:\Dokumente und Einstellungen\[Benutzername]\Eigene Dateien\Visual Studio 2008\Settings\” speichern)
    Settings

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